A.T.U - Auto Teile Unger
- Der schöne Schein -
Pflege für den Lack


Streusalz und andere, hartnäckige Schmutzablagerungen wie Schlammreste oder Sand müssen vor der Einfahrt in eine Waschanlage entfernt werden. Das geschieht am besten mit einer gründlichen Vorwäsche, beispielsweise mit einem Dampfstrahler oder an einer Waschstraße mit manueller Vorwäsche.
Tests haben bewiesen, dass eben diese Schmutzpartikel in einer Waschanlage wie Sandpapier wirken und dem Lack schaden können oder ihn zerkratzen.
Nach der Wäsche sollte eine Sichtkontrolle des Lackes durchgeführt werden, um eventuelle Lackschäden zu erkennen. Streusplitt zum Beispiel, mit hoher Geschwindigkeit gegen das Fahrzeug geschleudert, kann den Decklack schädigen und bis aufs Blech durchschlagen. Zudem sind unter Umständen noch aggressive Verunreinigungen auf dem Lack, hervorgerufen von Insekten, Vogelkot und Baumharzen.
All diese Punkte haben eines gemeinsam: Sie sind meistens nur schwer erkennbar und können zu deutlichen Folgeschäden führen. Machen Sie also eine penible Sichtkontrolle und fühlen Sie mit der flachen Hand nach punktuellen Unebenheiten in der Oberfläche. Kleine Steinschläge können mit etwas Geschick und einem feinem Pinsel, Grundierung und einem Lackstift aus dem Zubehör selbst behoben werden.
Rostbefall sollte vorher gründlich entfernt werden, zum Beispiel mit einem Rostradierer und feinem Schmirgel aus dem Fachhandel. Bei neuwertigen Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Metallic- oder Pearl-Effektlacken ist dies jedoch eine Arbeit für den Lackierfachbetrieb. Nach diesen Arbeiten bietet per Hand aufgetragenes Hartwachs einen guten Oberflächenschutz.
Übrigens, den passenden Lack-Code findet man meist im Serviceheft oder auf dem Typenschild des Fahrzeuges.



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